Samstag, 11. Mai 2013

Amsterdamer Mitbringsel (2)



Heute gibt es zwei weitere tolle Kleinigkeiten aus Amsterdam.
Beide habe ich bei de Weldaad erstanden - ein wirklich sehenswerter Laden mit ganz vielen Wohnaccessoires, meist im Vintage- oder Landhauslook. Wer jetzt nicht in nächster Zeit nach Amsterdam kommt, kann auch mal im Webshop von de Weeldaad vorbeikucken.
 
 
 
Erst einmal wanderte dieser phantastische Sternenhaken mit Partner in meine Einkaufstüte. Angebracht wurden die beiden Haken neben meinem Schminktisch. Einen nutze ich jetzt immer für meine Handtasche. Die steht dann nicht doof auf dem Boden rum und es wirkt gleich ein bisschen aufgeräumter. Am anderen Haken kann man lange Ketten zwischenlagern und so eine Verhedderung (und das mühselige Entknoten immer wenn man in Eile ist) vermeiden.
 
 
 
Mitbringsel Nummer zwei ist dieses schöne Toiletten-Hinweisschild. Gut für alle Gäste, die noch nicht so oft bei uns waren und nach dem Klo suchen und französisch sprechen. Zugegebenermaßen dauert bei einer guten Zeitschriftenauswahl die Lektüre jedoch gelegentlich schon mal länger als 5 Minuten. Das wird meistens aber auch noch toleriert.
 
Übrigens macht es in Garten und Hof gute Fortschritte. Auch unsere Haustürtreppe ist jetzt sommerlich begrünt. Bilder folgen in einem der nächsten Blogs.

Freitag, 3. Mai 2013

Amsterdamer Mitbringsel (1)

Der Hase, der mitwollte


Wie ich schon vor längerer Zeit mal versprochen hatte, kommt hier eine kleine Vorstellung meiner Mitbringsel aus unserem tollen Amsterdam-Kurzurlaub.
 
 
 
 
Noch etwas schüchtern ist unser neuer Mitwohner Jan Hase. Leider habe ich deswegen noch kein so tolles Foto von ihm schießen können, aber ich bin mir sicher, wenn er sich hier gut eingelebt hat, werdet ihr noch mehr von ihm hören.
Begegnet sind wir Jan im JAN - Ja, der Laden heißt genauso wie der Hase. Wir hatten das Glück, bei der Eröffnung in diesen tollen Conceptstore reinzuschneien. Eine ganz faszinierende Mischung aus Mama-, Baby- und allgemein tollem Kram erwartet einen da. Und rosa Sekt gab's - aber wahrscheinlich nur zur Begrüßung.
Und da saß der Jan im Regal und wollte mit. Ganz lieb hat er gekuckt und als wir dann gemerkt haben, wie weich und kuschelig der Hase ist, war die Sache geritzt.
 
 
Jan hat sich schon auf der Couch etabliert und versteht sich auch mit dem Bären (meistens) gut. Bestimmt freut er sich auch schon auf einen gemütlichen Fernsehabend mit - na klar - Fernsehen, Mann, Tieren, Decke und Chips. Und wer könnte es dem Langohr verdenken?

Freitag, 26. April 2013

Husch, husch unter die Decke!

 
 
Ja, draußen regnet es wieder und es ist auch ein gutes Stück kälter geworden. Die Pflanzen freuen sich über ein bischen Wasser und Don Caramello, ich und der Rest der Mitwohner freuen sich über die warme Kuscheldecke auf der Couch.
Unter eine Teigdecke schlüpft auch dieser leckere Kuchen, der übrigens auch auf der Couch gerne gegessen wird.
 
 
 
 
 
Gedeckter Apfel-Quark-Kuchen
 
 
Zutaten:
 
4 mittelgroße Äpfel (ich habe Braeburn genommen)
1 handvoll Rosinen
1 Schluck Rum
3 El brauner Zucker
etwas Zimt
 
500 g Quark (40%)
1/2 P. Puddingpulver (ca. 15 g)
1 Ei
85 g Zucker
 
375 g Mehl
4 gestrichene Tl. Backpulver
70 g Zucker
1/2 P Vanillezucker
1 Ei
140 g Butter
etwas Milch
 
Zubereitung:
 
a) Apfelfüllung vorbereiten
* Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfelchen (ca. 1x1 cm) schneiden
* Rosinen in Rum einweichen
* Apfelwürfel mit dem braunen Zucker in einem Topf langsam erwärmen und dünsten, bis sie weich aber noch nicht matschig sind.
* Mit Zimt abschmecken und Rumrosinen zugeben und beiseite stellen.
 
--> Ofen auf 200°C vorheizen
 
b) Quarkfüllung vorbereiten
* Der Quark wird mit dem Puddingpulver, Zucker und Ei verrührt.
 
c) Teig
* Zu den restlichen trockenen Zutaten die in kleine Stücke zerteile Butter zugeben.
* Von dem einen Ei kommt das ganze Eiweiß und 1/2 Eigelb (!) dazu (den Rest aufheben, den braucht man zum Einpinseln später).
* Mit den Knethaken stellt man erst mal grobe Krümel her und verknetet diese dann per Hand zu einem geschmeidigen Teig. Sollte der zu bröselig sein, kann man vorsichtig 1-2 El Wasser zugeben (nicht zuviel, der Teig soll ja nicht klitschig werden).
 
d) Und jetzt - alles zusammen!
* Der Teig wird in drei Teile geteilt. Teil 1 in etwa rund ausrollen (etwas kleiner als unsere 26 cm Springform) auf den Boden der Form legen und mit den Fingern bis zum Rand der Form ausdrücken.
* Ein weiteres Drittel zu einer Rolle formen und diese in 3 oder 4 Etappen als Rand rundum verteilen und flach drücken (Höhe ca. 4-5 cm)
* Das letzte Drittel wiederum rund ausrollen - hier möglichst genau die Größe der Form treffen.
* Apfelstücke auf den Teigboden geben, Quark darüber verteilen und Teigdeckel auflegen. Man sollte ihn nach Möglichkeit fest mit dem Rand verbinden, dann bleibt alles schön saftig.
 
--> Der Kuchen wird bei 200°C ca. 30 Minuten gebacken


Donnerstag, 18. April 2013

So geht Frühling !



Letzten Sonntag hieß es hier `Schluss mit Winter´, jetzt echt! Natürlich sind Tage wie dieser mit besonderen Pflichten verbunden, die mir aber nicht allzu schwerfielen. Don Caramellos Pflicht war es natürlich, auf den warmen Pflastersteinen im Hof zu liegen und sich den Pelz wärmen zu lassen, zur Abwechslung dabei mal mit der Tatze nach dem einen oder anderen allzu neugierigen Insekt zu hauen.
Nachdem der Herr des Hauses von seiner ersten Radtour des Jahres zurückgekommen war (und den ersten kleinen Sonnenbrand des Jahres mitgebracht hatte), meisterten wir die restlichen Pflichten gemeinsam. Deswegen auch alle Fotos heute pärchenweise:
 
 
 
Die Natur bewundern. Gestern noch alles kahl, heute erste Blümchen und morgen schon erste grüne Blattspitzen und blühende Zierkirschen gesichtet. Übrigens: im Nachbarteich hat sich eine dreiköpfige Frosch-WG eingerichtet. Der tiefe Qooooook, der hohe Quaaak und der andere, eher stille Typ (gibts den nicht in jeder WG?).
 
 
 
Käfer aufscheuchen. Endlich einmal haben wir die alten, toten, erforenen Pflanzenleichen des letzten Jahres entsorgt, den Hof gekehrt, Unkraut entfernt (ja, das wächst natürlich schon eifrig...) und unser Draußen-Zimmer auf Stufe Null gebracht. Nächstes Wochenende gehts zum Blumenhändler unseres Vertrauens und dann heißt es wieder grau zu grün.
 
 
 
Erdbeeren pflegen. Also erstmal im Zuge oben beschriebener Putzaktion auch die Kasten-Erdbeeren von totem Laub befreit und schon viele grüne Blättchen entdeckt; dann entdeckt dass ich nicht nur zum ersten Mal für dieses Jahr draußen ein T-Shirt trage, sondern auch noch ganz passend mein tolles Strawberry-Shirt! Und last but not least, ein Erdbeereis von Häagen Dazs gegönnt.
 
 
 
 
Angrillen. Ein anderes Mittagessen ist an so einem Tag einfach nicht möglich. Also erst mal den Grill rausräumen, Kühlschrank plündern und ab mit den Leckereien auf den Grill. Dabei natürlich den Flüssigkeitshaushalt nicht aus den Augen verlieren.



 

Freitag, 12. April 2013

Aprilwetter


 
 
Nicht nur das Wetter auch diese Woche hielt einige Überraschungen für mich parat. Letzten Sonntag nutzen wir die sonnigen Stunden zu einer Erkundungstour im Landstuhler Bruch - und tatsächlich ließen sich in der Natur erste Frühlingsboten entdecken. Da flatterte ein erster Zitronenfalter in fröhlichem Gelb, im kleinen Tümpel gab es schon erstes Froschlaich (brrr, dass es denen noch nicht zu kalt dafür war...) und an den Zweigen gab es schon erste Kätzchen. Übrigens, das Schaf war auch wieder mit auf Achse und lässt grüßen.
Der Schreck kam dann Mitte der Woche: als ich Fotos für den Blog machen wollte, stellte ich erschreckt fest, dass ich meine Kamera nicht finden konnte. Dabei lege ich sie eigentlich (fast) immer an einem Ort ab. Nirgends auffindbar und dann die Angst, sie könnte irgendwo beim Spazierengehen aus der Tasche gerutscht sein. Dabei mag ich meine kleine Kompaktkamera sehr. Ich bin inzwischen einigermaßen mit der Bedienung vertraut und die Kamera liefert erstaunlich gute Bilder (da muss ich mit der neuen "Großen" erst noch hinkommen). Doch später am Abend dann kam beim gemütlichen Beisammensein mit unseren liebsten Nachbarn eine Idee: im Auto könnte sie sein. Hatte ich nicht die Kamera auf dem Weg zur Arbeit immer noch in der Manteltasche bemerkt und ins Handschuhfach gelegt. Natürlich musste ich gleich darauf auf Hausschuhen zum Auto und nachkucken. Was für ein Erleichterung das gute Stück wiederzufinden. Auch in diesem Sinne gilt...
 
 
 
 
 
 
 
Übrigens: Auf Sonne folgt Hagel, zumintestens hier gerade.

Dienstag, 2. April 2013

Zu zweit in Amsterdam

 
 
Die Ostertage haben wir diesmal im schönen Amsterdam verbracht. Ich durfte die Stadt ja schon im letzten Jahr während einer Segeltour auf dem Ijsselmeer kennenlernen. Ausführlicher sollte es jetzt mit meinem liebsten Reisebegleiter auf Erkundungstour gehen.
 
 
 
Leider waren die Temperaturen so gar nicht frühlingshaft (und ich glaube, die Damen im Rotlichtviertel waren sehr, sehr froh mit ihrer knappen Bekleidung auf der beheizten Seite der Fenster hocken zu dürfen).
 
 
Natürlich gehört der traditionelle Blumenmarkt mit zum Programm, frei lebende Tulpen gab es aber noch nicht zu sehen. Lecker waren auch die Poffertjes (eine Art Minipfannkuchen), die wir mit Aussicht auf den Blumenmarkt verputzt haben.
 
Ausführlich haben wir die hübschen Grachten und die Altstadt erkundet. Das einheitliche Stadtbild hat uns sehr gut gefallen. Irgendwie haben wir eine Vorliebe für Städte mit viel Wasser - nach Stockholm im letzten Jahr...
 
 
 
 
 
 
Einen ganzen Morgen verbrachten wir im Schifffahrtsmuseum. Vom Reiseführer zwar nicht ganz oben gelistet, aber für uns dennoch unbedingt empfehlenswert. Neben einem rekonstruierten Ostindiensegler gibt es im Gebäude des alten Marinearsenals tolle Ausstellungen rund um die Seefahrt. Uns hat besonders die sehr lebendige Ausstellung zum Walfang sehr gut gefallen.
 
 
 
 
Eine Warnung noch: der lautlose Tod geht um in Amsterdam - Radfahrer, die von allen Seiten kommen und das in einem Mordstempo. Da muss man nicht nur wie gewohnt auf die Autos kucken, wie gewohnt, sondern auch auf die äußerst rasanten und rabiaten Radler. Bestimmt gibt es da mehr Radfahrer als Autofahrer...
 
 
Natürlich waren wir auch bummeln. Über tolle Shops und Mitbringel berichte ich die Tage noch ausführlicher.
 
Ich will es nicht verschweigen, das Schaf war sauer, dass wir es daheim vergessen haben...





 

Mittwoch, 20. März 2013

Yeah, Ferien!



Endlich ist er da, der lange herbeigesehnte erste Osterferientag. Natürlich muss das gefeiert werden. Da empfehle ich einen von mir selbst kreierten und verkosteten
 
Crazy-Caipirina

 
Zutaten (pro Glas):
 
1 Limette
1 Tl brauner Zucker
Captain Morgan
Vitel Limette
Gingerale
Eiswürfel
 
Zubereitung:
 
1) Limette in Wüfel schneiden, mit dem Zucker in ein großes Becherglas geben und zerstößeln.
 
2) Nun wird mit Captain Morgan aufgefüllt, bis die Limetten gut bedeckt sind (gerne auch noch einen Schluck extra).
 
3) Ein Schluck Vitel Limette muss nun dazu.
 
4) Und Gingerale bis das Glas fast voll ist.
 
 
 
5) So drei, vier Eiswürfel dazu, bis das Glas angemessen voll ist.
 
 


Dazu gab es bei uns Papadams; Reste vom letzten indischen Essen. Bisher habe ich die Papadams immer sehr gerne beim Inder gegessen und war etwas traurig, bis zum nächsten Restaurantbesuch warten zu müssen. Beim letzten Einkaufen im Asia-Laden habe ich jedoch welche entdeckt und gekauft, weil ich gesehen habe, dass man die Fladen nicht unbedingt frittieren muss (wir haben keine Fritteuse), sondern sie auch im Ofen oder in der Microwelle zubereiten kann.
 
 
Microwelle geht schnell und problemlos und die Papadams (hier mit Linsen und Chili) sind ein toller Chipsersatz. Vielleicht sollte man nicht zu viele davon vorm Fernseher knabbern, denn hinterher hat mich ein arges Bauchgrimmen geplagt. Ob das sicher was mit den Papadams zu tun hat, muss noch überprüft werden.