Sonntag, 30. März 2014

Bauchbeben


Heute gibt es ein paar Bilder von meinem inzwischen doch sehr rund gewordenen Bauch.










Ein bisschen komisch ist es schon,  zu sehen und zu spüren wie sich der eigene, vertraute Körper in relativ kurzer Zeit so sehr verändert. Den kleinen Jungen in meinem Bauch spüre ich schon seit längerem, doch inzwischen kann man die "Bauchbeben" wenn der Kleine kräftig strampelt oder sich dreht (oder weiß Gott was macht...) richtig von außen sehen. Ich finde das ein kleines bisschen unheimlich, aber auch sehr faszinierend. Man fragt sich schon, was ist das für ein Wesen da in meinem Bauch, wie wird er aussehen, wie wird es so sein, mit einem neuen Familienmitglied zu leben?
Ansonsten fühle ich mich trotz der fortgeschrittenen Schwangerschaft recht fit und aktiv, merke aber auch, dass ich schneller an meine Grenzen komme, als ich es gewohnt bin. Nach einem langen Shoppingtag gestern ging echt nur noch Couch... Ich hoffe, dass unser letzter Städtetrip zu zweit - natürlich nach Paris - dadurch nicht allzu sehr ausgebremst wird. Montmatre wird wohl ausfallen müssen, denn steile Anstiege oder Treppen sind im Moment so gar nicht meine Freunde und ich schnaufe schon bald wie eine alte Dampflok...
Natürlich bleibe auch ich von den kleinen Beeinträchtigungen der Schwangerschaft nicht so ganz verschont, finde aber den Blog nicht so ganz den rechten Ort darüber zu berichten (wer das hier alles so liest?). 
Wenn ihr gerne öfter etwas über das Baby erfahren wollt (oder was für tolle neue Bodys wir auf dem Schwangerschaftsbasar erstanden haben, oder welche Marke unser Windeleimer hat :-)), schreibt es einfach in den Kommentar.
Bald geht es ja für mich in den Mutterschutz, dann will ich auf jeden Fall öfter von Neuem aus Küche und Bastelstube berichten. Noch stört mich ja keiner dabei...

Montag, 17. März 2014

 Eine frische Prise

Nachdem die Weihnachtsdekoration in ihrer Schachtel verstaut war, gab es dieses Mal eine recht lange Deko-Durststrecke, ehe ich Zeit und Ideen gefunden habe, Arbeits- und Wohnbereich frisch zu dekorieren.


Auf dem Bord über meinem Schreibtisch hat der Frühling Einzug gehalten. Wie schön - wenn auch draußen vor dem Fenster die Sonne nur so blinkt und die Vögelchen fröhlich im noch kahlen Nussbaum herumspringen. Die Papiervögel sind noch von letztem (oder vorletztem Jahr). Ich habe sie selbst gebastelt. Das interessant grau bzw. schwarz-weiß gemusterte Papier ist die Innenseite von offiziellen Umschlägen von der Bank oder anderen Behörden und wäre sonst eh im Abfall gelandet. Den Print habe ich nach Anregungen aus dem Internet selbst gestaltet. Ist auch ganz einfach. Und das Klemmbrett für 1 Euro aus dem Billigmarkt wurde einfach mit Maskingtape beklebt.



Im Wohnzimmer geht es nicht ganz so frühlingsfrisch zu. Hier wollte ich einmal das aktuelle Schwarz-Weiß-Thema umsetzen. Auch diesen Print habe ich am Rechner selbst gestaltet.




 Für die Bällchen, die ich hier entdeckt habe, habe ich tolles Papier im Bastelladen gefunden. Ist zwar schon ein bisschen Arbeit, aber kompliziert ist die Bastelei eigentlich nicht. Ein paar neue Kissenhüllen sollten das Ganze noch ergänzen, da hatte ich aber noch keine Zeit mich dranzusetzen. Natürlich werden in nächster Zeit auch noch die Hasen und Eier ausgepackt. Aber so ganz hat mich die österliche Stimmung noch nicht erreicht.

Montag, 10. März 2014


Wochenend' und Sonnenschein



Nein, in den Wald wollten wir bei diesem schönen Wetter nicht. Schließlich wollten wir nicht nur Sauerstoff tanken, sondern uns auch die ersten warmen Sonnenstrahlen (am Wochenende!) auf die Nase scheinen lassen. Anders als Don Caramello, dem bei Sonne ein gemütliches Plätzchen hinterm Fenster genügt (so lange der Boden draußen doch noch etwas kühl ist), wollten wir nicht daheim bleiben.




Wie wir sehen konnten, ist nicht nur bei uns Babyzeit, auch bei den Mehlinger Heidschnucken sind schon ganz viele süße Lämmchen herumgetollt. Leider waren die Kleinen so flink, dass es schwer war, einen wirklich guten Schnappschuss von ihnen hinzukriegen.



Die karge und sandige Heidefläche bot uns ein sonniges Plätzchen zum Spazieren und die eher ebene Landschaft kam mir auch entgegen, denn bei Anstiegen oder längeren Treppen komme ich doch inzwischen arg ins Schnaufen.

Etwas besonderes war auch das erste Eis im Hörnchen auf die Hand vom Italiener. Ist schon was Tolles, wenn man den ganzen Herbst und Winter keins hatte...



Übrigens: Angegrillt haben wir auch schon. Erst einmal ein paar Würstchen, aber beim nächsten Mal bruzzeln bestimmt ein paar leckere Schwenker auf dem Grill (oder eben dem Schwenker).

Sonntag, 16. Februar 2014



Love is all around



Hier kommt mein verspäteter Beitrag zum Valentinstag. Da gerade zwei besonders liebe Kolleginnen von mir in den Hochzeitsvorbereitungen stecken, möchte ich das zum Anlass nehmen, hier zu diesem Thema ein paar Worte zu verlieren.


Erst einmal finde ich es befremdlich, dass einem die Hochzeit als "der schönste Tag im Leben" verkauft wird. Wäre ja ziemlich traurig, wenn danach nur noch mittelschöne Tage kommen würden. Es geht in vieler Hinsicht einfach darum, euch Geld aus der Tasche zu ziehen (hm, ist schön teuer, aber ohne XY wird meine Hochzeit bestimmt nicht perfekt....). Ihr braucht aber nicht jeden Schnickschnack.

Dann kann ich noch raten: bleibt ihr selbst. Überlegt, welcher Stil bzw. welche Dinge für dich / euch typisch sind. Versucht nicht euch zu verbiegen, nur weil Hochglanzbroschüren, eure Mutter oder die Hochzeit eurer besten Freundin euch bestimmte Maßstäbe und Regeln vorgeben wollen. Wenn ihr etwas nicht gerne macht, lasst es einfach und wählt ein Alternative, die zu euch passt. Ich finde beispielsweise klassische Brautkleider zwar toll, fühlte mich selbst aber eher unwohl und unbeweglich darin und habe mich deswegen für ein kurzes Kleid im Fifties-Stil entschieden. Auch die Haare wurden nicht extra für eine Hochsteckfrisur wachsen gelassen. Mit einem schicken Headpiece wirkte auch meine Kurzhaarfrisur festlich und es ergab sich insgesamt ein stimmiger Look.




Ein paar Dinge, die mir bei unserer Hochzeit besonders gut gefallen haben, möchte ich euch gerne als Denkanstoß oder kreative Anregung mit auf den Weg geben.


1. Die Save-the-Date- Muffins: Eine nette Art, lieben Menschen, die man gerne unbedingt bei der Feier dabei hätte, den Termin rechtzeitig mitzuteilen, auch wenn die eigentlichen Einladungen noch nicht fertig sind. Die Fähnchen habe ich ganz einfach am Rechner ausgedruckt (das Hochzeitsdatum stand auf der Rückseite) und um Zahnstocher geklebt.



2. Das Auto: Die Fahrt mit dem schicken schwarzen Käfer unseres Nachbarn war definitiv ein weiteres Argument zum Heiraten!


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3. Die Herzluftballons: Ich weiß, keine wirklich neue Idee. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht sie steigen zu lassen und auch beim Fotoshooting waren sie ein tolles Accessoire und ein Farbklecks.



4. Die Fotos: Haben wir nach dem Empfang an der Kirche gemacht. Hier lohnt sich meiner Meinung wirklich ein guter Profi, v.a. weil wir keine 08/15-Fotos wollten. Geknipst wurde dann auf dem Feld(weg) neben unserem Haus und im Garten (unserer Vermieter) - es braucht also nicht immer eine spezielle Location. Ich finde es schön, eine Verbindung zu dem gewählten Ort zu haben. Und wie ihr seht, hatten wir gerade bei den unkonventionellen Bildern wirklich viel Spaß.




5. Die Tischdeko: Vögelchen waren hier ein wichtiges Leitmotiv. Sie sind auch schon bei der Einladung und den Kirchenheftchen aufgetaucht. Jeder Tisch war in einer anderen (warmen) Farbe dekoriert. Die hübschen Mini-Wiesen, sind einfache, kleine Obstkistchen, die ich weiß gesprüht habe und darin Katzengras gezogen habe. Die Blumen stecken unten in kleinen Plastikröhrchen vom Floristen. Die farbigen "Steinchen" sind Jelly Beans.




6. Die Foto-Booth: Die Foto-Ecke haben wir in einem ruhigeren Nebenraum untergebracht, sodass unsere Gäste sich ungestört und unbeobachtet mit den Accessoires, die wir bereitgelegt hatten, austoben konnten. Der Hintergrund ist ein einfaches weißes Laken auf einem Lattengestell und geknipst wurde mit meiner normalen, kleinen Digitalkamera auf einem Stativ.


Hier habe ich außerdem noch einige Links zu Blogs und Webseiten mit wirklich hübschen, ausgefallenen Ideen rund um die Hochzeit.


Da bleibt nur noch eins: einfach Ja sagen!!!

Montag, 3. Februar 2014

Schwabenglück



... ist ganz einfach - wie viele der richtig guten Dinge. Von meinen lieben Kolleginnen habe ich zum Geburtstag den schicken Spätzleshaker geschenkt bekommen. Vorher wurden hausgemachte Spätzle bei uns immer improvisiert - ich habe den Teig einfach durch unser Ikea-Sieb gestrichen.
Hier kurz die Vor- und Nachteile des neuen Geräts



+
- deutlich weniger Dreck: der Spätzleteig klebt wie die Hölle - an Schüssel, Sieb, Löffel, Küche, Köchin. Mit dem Shaker kann der Teig direkt im Shaker zubereitet und gemixt werden, also nur 1 Gerät dreckig



- Der Shaker kann problemlos (nach vorherigem Ausspülen) in der Spülmaschine gereinigt werden



- Die Zubereitung geht total fix: Zutaten rein, shaken, ins Wasser drücken



-
- Der angegebene Teig ist nicht so lecker. Eher dünnflüssig und es fehlt Salz



- Mit den beigefügten Stahlkugeln geht es nur schwer, die Zutaten zu vermischen (da muss der Mann ran...).



Also habe ich nach küchentechnischem Brainstorming mit Heidi einen Versuch gemacht: Teigmenge leicht erhöht und ein Ei mehr dazu als im Original, dafür in der Schüssel gemixt und dann in den Shaker umgefüllt.






Und für alle, die jetzt neugierig sind; hier kommt mein neues Rezept für Käsespätzle. Also jetzt nix für Kalorienzähler und gute Vorsätze-Haber (es sei denn, ihr wollt euch die Spätzle beim Sport direkt wieder abtrainieren...)



Zutaten (für 2 ordentliche Portionen):
- 2 Eier
- 150 ml Wasser
- 240 g Mehl
- 1,5 Tl. Salz
- 2 Zwiebeln
- Butter
- Salz, Pfeffer
- ca. 100 g Käse, z.B. Gouda (frisch gerieben von der Käsetheke)




Zubereitung:

- Zwiebeln in feine Ringe schneiden und mit nicht zu wenig Butter langsam bei eher niedriger Temperatur goldbraun anschmoren lassen (dauert ca. 10-15 Min.), leicht salzen und pfeffern



- Eier, Mehl, Salz und Wasser shaken oder normal zu einem Teig verrühren.



- Salzwasser zum Kochen bringen, Temperatur reduzieren. Spätzleteig portionsweise zugeben (mit dem Shaker oder wie gewohnt schaben, pressen, hobeln...). Wenn die Spätzle oben schwimmen sind sie gut. Das dauert gar nicht lange. Gebt den Teig am besten portionsweise ins Wasser und schöpft die gegarten Spätzle ab.



- Die Hälfte der Spätzle in eine Auflaufform geben und jeweils die Hälfte von Zwiebeln und Käse darauf geben. Dann folgt der Rest, der ebenfalls mit einer Zwiebel-Käse-Decke bedeckt wird.



- Jetzt habe ich das Ganze nochmal kurz in die Microwelle gestellt, um sicherzugehen, dass der Käse verläuft und alles gut erwärmt ist.



Hmmm, das schmeckt lecker!

Mittwoch, 8. Januar 2014

Ein neuer Anfang...



Genießen konnte ich den Start ins neue Jahr mit ein paar faulen Tagen. Da wurde die Couch mal wieder so richtig genutzt und auch den Klausurenberg konnte ich abarbeiten. Ein bisschen zum Jahresanfang gehört es aber auch immer, die alten Kalender abzuhängen und sich über die noch ganz neuen Kalender zu freuen.



Auf dem ersten Bild seht ihr meinen privaten Terminkalender. Für die beruflichen Termine habe ich ja meinen Schulkalender mit Notenplaner, der immer zum Schuljahresende wechselt. Dieses Jahr bin ich wieder bei dem "Mein tolles neues Leben" Kalender von Eine der Guten (gefunden bei Dawanda) gelandet. Der Kalender hat viel Platz, um Termine einzutragen, ist sehr schön gestaltet und man bekommt jede Woche eine kleine Anregung oder einen Denkanstoß, was man denn mal so ausprobieren könnte, um sein Leben ein bisschen besser zu machen. Außerdem wird es ja in diesem Jahr auch wirklich viel Neues (und hoffentlich Tolles) in meinem Leben geben.
Für die Wand neben meinem Schreibtisch habe ich mich für den aktuellen Charley Harper - Kalender (gefunden bei Amazon) entschieden. Auch hier bleibe ich einer Tradition treu. Ich finde die etwas abstrakten Tierillustrationen wirklich gelungen.
Selbst gebastelt wurde für die Küche. Auch hier bleibe ich bei Altbewährtem, nämlich dem Eulenkalender von My owl barn. Dort findet man viele hübsche Eulenillustrationen, die man sich selbst zum Kalender zusammenstellen und zum Ausdrucken gratis herunterladen kann. Schade nur, dass in diesem Jahr mein Drucker das dickere Papier nicht gefressen hat. Das hätte den Kalendern noch stabiler und hochwertiger wirken lassen.


Aber nachdem ich mich in der Weihnachtszeit angesichts der allgemein verbreiteten Adventskalender-Gewinnspiele gedrückt habe - kommt hier für euch eine kleine Verlosung.


Schreibt mir als Kommentar bis zum Sonntag, den 19. Januar, worauf ihr euch im neuen Jahr besonders freut und nehmt damit an der Verlosung teil. Bitte vergesst euren Namen nicht, damit ich auch weiß, wer der glückliche Gewinner ist.

Entschuldigt bitte den verspäteten Weihnachtsbeitrag. Ist irgendwie bei den Entwürfen hängen geblieben.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohes Fest!



So, ihr seht, hier geht es wieder aktiv weiter. Natürlich dürfen da ein paar besonders herzliche Weihnachtsgrüße und ein kleiner Blick auf unsere Advents- und Weihnachtsdeko nicht fehlen.
Nach einem Verpackungsmarathon liegen alle Päckchen unterm Baum. Was wohl drin sein wird, wer wohl eins auspacken darf? Hoffentlich erledigt das nicht Don Caramello, während wir im Gottesdienst sind...
Jetzt nur noch die letzten Geschenkverpackungssachen wieder wegräumen, ab unter die Dusche (ihr wisst ja - Weihnachten und Ostern...) und dann kanns losgehen.
 
 
Egal wie, wo und mit wem ihr feiert. Ich wünsche euch einen für euch selbst schönen und lustigen Abend mit guten Geschenken, lecker Essen und netten Menschen. Die Tiere wünschen euch eine bequeme Couch und wen zum Knuddeln. Finde ich auch gut!